Studien belegen, dass etwa 40 Prozent der PC-Benutzer immer noch das Betriebssystem Windows 7 verwenden. Am 14. Januar 2020 wird Microsoft das letzte Sicherheitsupdate bereitstellen, danach wird das beliebte Betriebssystem nicht länger unterstützt. Viele Unternehmen bereiten sich auf eine Migration zu Windows 10 vor. Dies ist ein guter Grund, noch vor Beginn des Umstiegsprozesses eine eingehende Analyse der Kosten, der Verwaltung und der Leistungsfähigkeit des Betriebssystems durchzuführen.

Immer mehr Updates, ständiges Patching, die Kompatibilität der Anwendungen, der erhöhte Speicherbedarf und damit verbundene Kosten sind Gründe dafür, dass eine Migration der Endpoints zu Windows nicht unbedingt der beste Schritt ist.

Eine mögliche Alternative bietet der Umstieg auf eine Virtuelle Desktop Infrastruktur (VDI), bei dem Windows nicht auf dem Endpunkt installiert wird. Stattdessen wird das Device mit einem schlanken Linux-Betriebssystem ausgestattet, mit dem das Gerät verwaltet und Windows gehosted werden kann. Die Bereitstellung aus dem eigenen Rechenzentrum oder aus der Cloud bietet viele Vorteile. Ein Linux-Betriebssystem sorgt dafür, dass Ihre Hardware nicht länger von unterschiedlichen Updates und Patch Days abhängig ist. Die Lebensdauer der bestehenden Devices wird verlängert, da die Systemanforderungen wesentlich geringer sind als bei Windows. Die Anwender können weiterhin in einem Windows-Umfeld arbeiten – das kommt einfach nur aus einer anderen Quelle.

Wie sollte eine passende Windows 10-Migrationsstrategie also aussehen?

  1. Die Geräte müssen mit Windows 10 kompatibel sein

Nicht jede Hardware ist kompatibel mit dem neuen Betriebssystem. Wenn eine Migration zu Windows 10 geplant ist, muss möglicherweise neue Hardware gekauft werden. Mit Ieiner Linux Alternative muss man sich über einen Austausch der Hardware keine Gedanken machen. 

  1. Zeit, Geld und Know-how für den Rollout von Windows 10

Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Rollout von Windows 10 einen erheblichen Aufwand an Zeit, Geld und entsprechendes Know-how erfordert. Die Installation des Linux-Betriebssystems nimmt nur etwa zehn Minuten in Anspruch. Windows 10 wird alle sechs Monate aktualisiert und die einzelnen Versionen nicht länger als 30 Monate unterstützt. Dieser ständige Migrationsprozess des gesamten Systembestands und der Einsatz unterschiedlicher Versionen von Windows 10 auf den Systemen erfordert ein verändertes und aufwendigeres Management. 

  1. Phishing, Malware und Schwachstellen

Umfangreiche Software mit vielen Features bietet eine große Angriffsfläche – das gilt leider auch für Windows, das weltweit den meisten Angriffen ausgesetzt ist. Fast monatlich wird man mit neuen Schwachstellen auf der Microsoft-Plattform konfrontiert. Mit einem passenden Linux laufen nicht nur die meisten Attacken gegen Windows 10 ins Leere, das Betriebssystem ist zudem modular aufgebaut, was wiederum ermöglicht, nur die Teile zu installieren und zu warten, die das eigene Unternehmen auch tatsächlich braucht.

  1. Patching so einfach, wie es sein sollte

Bei mehr als 2000 PC-Nutzern werden etwa 25 Stunden pro Monat für die regelmäßige Aktualisierung neuer Windows-Software und der entsprechenden Anwendungen benötigt. Dieser Prozess lässt sich zwar automatisieren, jedoch muss dafür gesorgt werden, dass Geschäftsprozesse nicht unnötig gestört werden – was eine Automatisierung wiederum nicht immer wünschenswert macht.

  1. Systeme starten in einer Linux-Umgebung schneller

Eine Reihe von Tests hat gezeigt, dass beisüielsweise IGEL OS schneller bootet als Windows 10. Wir nutzen unsere Endpoints zur Anbindung an die VDI – stabil und optimiert für jeden Benutzer.

Quelle: Igel